Ein schier unglaublicher Zufall hat dem 48-jährigen Jens Kreuch das Leben gerettet. Während einer ambulanten Routine-OP in Merheim – eigentlich nur die Entfernung einer schmerzenden Titanplatte am Schlüsselbein – setzte plötzlich sein Herz aus. Dass er ausgerechnet in diesem Moment im OP lag, umgeben von erfahrenen Chirurginnen, Anästhesisten und einem Ecmo-Team, erwies sich als lebensentscheidend.
Binnen Minuten übernahmen Spezialisten Herzdruckmassage und Beatmung, später wurde Kreuch unter laufender Reanimation an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Erst dadurch konnte sein Kreislauf stabilisiert und die Ursache, ein verstopftes Herzkranzgefäß, behoben werden.
Die Erkenntnis, wie knapp alles war
Heute ist Kreuch wieder vollständig orientiert – ein medizinisches Glück, das selbst seine Ärzte beeindruckt. Für ihn bleibt vor allem die Erkenntnis, wie knapp alles war: Der Infarkt hätte jederzeit und überall passieren können. Doch sein Herz hörte ausgerechnet dort auf zu schlagen, wo seine Überlebenschancen am größten waren.
➡️ Lesen Sie hier, wie eine Aneinanderreihung von Zufällen Jens Kreuch das Leben rettete.
Bevor ich Sie ins Wochenende entsende, habe ich noch eine Hausaufgabe für Sie: Ich würde mich freuen, wenn Sie für uns in Ihren Erinnerungen und in der Fotokiste kramen. In den vergangenen Monaten haben wir im „Kölner Stadt-Anzeiger“ immer wieder Bilder und Geschichten unserer Leserinnen und Leser aus dem Köln der Nachkriegszeit gezeigt. Nun wollen wir uns den nächsten Jahrzehnten widmen.
Haben Sie als junger Mensch die 60er oder 70er in Köln erlebt? Waren Sie vielleicht eine oder einer der Ersten, die damals mit den Eltern durch Kölns erste Fußgängerzone, die Hohe Straße geschlendert sind? Haben Sie sich als Jugendlicher in den 70ern mit Freunden am Dom getroffen? Erzählen und zeigen Sie uns, wie das Leben damals in Köln war. Was ist Ihnen in Erinnerung geblieben?
Zeigen Sie uns gerne auch das knallrote Sofa im Wohnzimmer!
Schicken Sie uns ihre Beiträge und Bilder mit dem Betreff „60er Jahre“ oder „70er Jahre“ per Mail an ksta-koeln@kstamedien.de. Wichtig: Sie müssen die Rechte am Bild besitzen, das Sie uns mitschicken, und mit einer Veröffentlichung im Druckprodukt und im Digitalen einverstanden sein.
Und damit wünsche ich Ihnen ein entspanntes Wochenende!