Heute von
Kendra Stenzel
Leiterin Redaktion Köln und Mitglied der Chefredaktion
Donnerstag, den 19.03.2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Schildergasse zählt zu den beliebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands, diesen Fakt haben auch wir schon mehrfach berichtet. Doch woher weiß man das eigentlich so genau? Noch vor wenigen Jahren wurden Passantenzahlen auf Straßen erhoben, indem Menschen über einen kleinen Zeitraum per Klicker gezählt wurden – das Ganze wurde dann hochgerechnet. 

Mittlerweile erfasst moderne Technik, wie viele Menschen vor allen in Großstädten unterwegs sind. Das Kölner Unternehmen Hystreet hat allein in Köln an elf Stellen Messgeräte angebracht, die Menschenströme per Laser erfassen.

Wer also durch die City streift, wird beim Einkaufen quasi gescannt. Was es mit dem Unternehmen auf sich hat, was aus den Zahlen abzuleiten ist, welche Zahlen künftig noch erfasst werden sollen und was Harry Potter mit all dem zu tun hat, hat meine Kollegin Christiane Vielhaber aufgeschrieben. 

➡️  Lesen Sie hier, wie ein Kölner Unternehmen weltweit Einkaufsstraßen scannt 


Fast sechs Jahre ist es her, dass der Umbau des Domsockels entlang der Trankgasse beschlossen wurde. Sechs Jahre später soll es am Montag nun endlich losgehen. Die Neugestaltung kostet rund 6,7 Millionen Euro und soll rund zwei Jahre dauern. Für diesen Zeitraum ist der Durchgang für Fußgänger auf der Nordseite des Doms auf der Domplatte gesperrt. 

➡️  Lesen Sie hier, wie genau die Sperrung der Domplatte abläuft.

Foto: Alexander Schwaiger

Ein schier unglaublicher Zufall hat dem 48-jährigen Jens Kreuch das Leben gerettet. Während einer ambulanten Routine-OP in Merheim – eigentlich nur die Entfernung einer schmerzenden Titanplatte am Schlüsselbein – setzte plötzlich sein Herz aus. Dass er ausgerechnet in diesem Moment im OP lag, umgeben von erfahrenen Chirurginnen, Anästhesisten und einem Ecmo-Team, erwies sich als lebensentscheidend. 

Binnen Minuten übernahmen Spezialisten Herzdruckmassage und Beatmung, später wurde Kreuch unter laufender Reanimation an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Erst dadurch konnte sein Kreislauf stabilisiert und die Ursache, ein verstopftes Herzkranzgefäß, behoben werden. 

Die Erkenntnis, wie knapp alles war

Heute ist Kreuch wieder vollständig orientiert – ein medizinisches Glück, das selbst seine Ärzte beeindruckt. Für ihn bleibt vor allem die Erkenntnis, wie knapp alles war: Der Infarkt hätte jederzeit und überall passieren können. Doch sein Herz hörte ausgerechnet dort auf zu schlagen, wo seine Überlebenschancen am größten waren. 

➡️  Lesen Sie hier, wie eine Aneinanderreihung von Zufällen Jens Kreuch das Leben rettete.


Bevor ich Sie ins Wochenende entsende, habe ich noch eine Hausaufgabe für Sie: Ich würde mich freuen, wenn Sie für uns in Ihren Erinnerungen und in der Fotokiste kramen. In den vergangenen Monaten haben wir im „Kölner Stadt-Anzeiger“ immer wieder Bilder und Geschichten unserer Leserinnen und Leser aus dem Köln der Nachkriegszeit gezeigt. Nun wollen wir uns den nächsten Jahrzehnten widmen.

Haben Sie als junger Mensch die 60er oder 70er in Köln erlebt? Waren Sie vielleicht eine oder einer der Ersten, die damals mit den Eltern durch Kölns erste Fußgängerzone, die Hohe Straße geschlendert sind? Haben Sie sich als Jugendlicher in den 70ern mit Freunden am Dom getroffen? Erzählen und zeigen Sie uns, wie das Leben damals in Köln war. Was ist Ihnen in Erinnerung geblieben?

Zeigen Sie uns gerne auch das knallrote Sofa im Wohnzimmer! 

Schicken Sie uns ihre Beiträge und Bilder mit dem Betreff „60er Jahre“ oder „70er Jahre“ per Mail an ksta-koeln@kstamedien.de. Wichtig: Sie müssen die Rechte am Bild besitzen, das Sie uns mitschicken, und mit einer Veröffentlichung im Druckprodukt und im Digitalen einverstanden sein. 

Und damit wünsche ich Ihnen ein entspanntes Wochenende! 

 

Ihre Kendra Stenzel
Zur Autorin: Kendra Stenzel, Leitende Redakteurin und Mitglied der Chefredaktion, wohnt fast so lang in Köln, wie sie zuvor im Ruhrpott gelebt hat. Um die Stadt zu erkunden, nimmt sie sich jedes Jahr kleine Herausforderungen vor. In diesem Jahr versucht sie, auf dem Weg von A nach B immer anders zu laufen oder zu fahren, als auf dem Rückweg. 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Dann schreiben Sie uns.
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DER HINGUCKER
Foto: Ulrike Büning
Der Colonius hat eine Zusatzbeleuchtung bekommen: Dieses Bild hat uns unsere Leserin Ulrike Büning mit einem schönen Blick für Perspektive zugesendet.

Vielen Dank für das Bild!

Haben Sie selbst ein schönes Bild in Köln oder in der Umgebung aufgenommen? Dann senden Sie uns doch gerne das Bild mit einer kleinen Ortsbeschreibung an diese E-Mail. Oder noch einfacher: Antworten Sie auf diesen Newsletter! Wir freuen uns auf Ihre Fotos.
KULTURTIPPS DER WOCHE

von Michael Kohler
Ich muss gestehen, dass mir der norwegische Komponist Gisle Kverndokk nicht viel sagt. Aber eine „Cartoon-Oper in sieben Streichen“, die Wilhelm Buschs Lausbubengeschichte „Max und Moritz“ vertont, kann sich eigentlich nur lohnen: „Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen!“ Am Samstag ist in der Kölner Oper Premiere, erst um 11 Uhr und dann noch mal um 14 Uhr.

Foto: Oper Köln

Gerade wurde Justin Bauers ungewöhnlicher Heimatfilm „Milch ins Feuer“ vom Verband der Deutschen Filmkritik für den Preis des „Besten Spielfilmdebüts“ nominiert. Die Absolventin der Kölner Kunsthochschule für Medien erzählt darin vom Leben auf dem Land, mit lauter Frauen, die entweder Bäuerinnen sind oder es noch werden wollen. Am 28. Januar, 19 Uhr, ist Bauers Abschlussfilm in der Aula der KHM, Filzengraben 2, zu sehen. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit der KHM-Professorin Pia Marais, Justine Bauer und dem Produzenten Semih Korhan Güner. Der Eintritt ist frei

Mein Sitznachbar Christian Bos schwört auf Dijon Duenas, einen Singer-Songwriter, der für ihn klingt wie der eigentlich unnachahmliche Prince in dessen früher Glanzzeit. Diese Empfehlung sollte hoffentlich genügen, um sich um die Restkarten zu streiten: Am Dienstag tritt Dijon ab 20 Uhr im Carlswerk Victoria auf.

🍴UNSERE TAGESTIPPS
Freizeit und Gastro
Was geht am Wochenende in Köln? Wir haben die besten Veranstaltungstipps
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Wochenendtipps: In Köln und Umgebung ist am Wochenende wieder einiges los.
Nach über 30 Jahren: Beliebtes Restaurant Rosenrot in Köln-Nippes schließt endgültig
Kunstwerke zum Essen: Kölnerin zaubert Torten, die in Erinnerung bleiben
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Nach dem Psychologie-Studium machte Pola Held ihre Hobby zum Beruf. In ihrem „Polz Cake Studio“ in Ehrenfeld backt sie Besonderes.
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Die Hanse Stube ist Treffpunkt der gediegenen Gesellschaft und Rückzugsort für Stars.
VERLOSUNGEN UND AKTIONEN
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Basketball-Highlight in Bonn: Wir verlosen 2×2 VIP-Tickets für das BBL-Heimspiel der Telekom Baskets Bonn gegen die Veolia Towers Hamburg am 14. Februar 2026 im Telekom Dome.
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Michelle geht auf Abschiedstournee: Wir verlosen 2×2 Tickets für „Flutlicht – Die Tournee 2026“ am 5. Februar 2026 in der LANXESS arena Köln.
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GUTSCHEINCODE FÜR STADT-MIT-K-LESER

Foto: Produktbilder via karneval-megastore.de, Hintergrund: G Imagen

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TV-TIPPS
📺 Das läuft jetzt im TV:
Die TV-Tipps des Tages und den gesamten Tagesüberblick der wichtigsten Sender hier auf tv.ksta.de erhalten.
Foto: KStA Grafik
RÄTSEL & SPIELE
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WETTER

Am Samstag startet der Tag grau und mit leichtem Regen, später zeigt sich aber auch die Sonne. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 6 °C am Tag und 1 °C in der Nacht .  Am Sonntag bleibt es stark bewölkt und es kann immer wieder leicht schneien. Die Höchsttemperatur liegt bei 2 °C, nachts wird es mit –1 °C frostig . Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist hoch bei 90 %. 

KARIKATUR DES TAGES
Und zum Schluss unser humorvoller Blick auf die ernsten Dinge der Nachrichtenwelt. 
Karikatur: Heiko Sakurai
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