ich werde heute der Versuchung widerstehen, diesen Newsletter mit einem Blick auf das Wetter zu beginnen. Es war heiß, es ist heiß, und vielleicht wird es ein wenig nass. Das muss reichen! Schauen wir stattdessen auf das, was wir diese Woche aus der Region zum Thema Klima und Nachhaltigkeit lernen können:
HIMBEEREN UNTERM SOLARMODUL
Strom aus der Sonne, Wachstum aus dem Boden: Trecker fahren über den Acker in der Demonstrationsanlage für Agrar-Photovoltaik im Rheinischen Revier.
Copyright: RWE
Wussten Sie, dass es in Deutschland kaum noch lohnt, Himbeeren auf freiem Feld anzubauen? Die extremen Wetterverhältnisse machen ihnen zu schaffen: Bei Starkregen sind sie sofort zerstört, bei starker Sonne verbrennen sie. Deshalb werden auf einem kleinen Teil der rekultivierten Fläche am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler nun Himbeeren unter Solarmodulen angebaut. Auch andere Pflanzen sollen dort testweise angebaut werden: Zuckerrüben, Weizen, Gerste. Mehr zum RWE-Projekt lesen Sie hier.
SATELLITENDATEN ZEIGEN WALDBRÄNDE
In Griechenland ist nördlich der Hauptstadt Athen ein großer Waldbrand ausgebrochen. Satellitendaten zeigen, dass es auch in diesem Sommer in ganz Europa Feuer gibt.
Copyright: Marios Lolos/XinHua, dpa
Um dieses Thema kommen wir leider nicht herum: Die verheerenden Waldbrände, die derzeit in vielen Teilen Europas wüten. Vor allem Griechenland, aber auch Albanien, Italien und Spanien waren zuletzt betroffen. Auch im umkämpften Süden der Ukraine erfassten die Nasa-Satelliten zahlreiche Brände. In Deutschland wurden in den vergangenen sieben Tagen viele kleinere Feuer registriert. Das zeigen die sogenannten Modis-Satellitendaten. Meine Kolleginnen und Kollegen haben die Daten für Sie aufbereitet – und erklären, wo in Deutschland die Waldbrandgefahr besonders groß ist.
VEGANER KOCHKURS FÜR (GROSS)ELTERN
„Meine (Enkel-)Kinder essen vegan oder vegetarisch! – Was kann ich denn jetzt noch kochen?“ - so der Titel des Kochkurses, der neulich im Schleidener Franziskus-Haus angeboten wurde. Elf Teilnehmende kamen – weil sie neugierig waren und etwas Neues lernen wollten. Gemeinsam bereiteten sie zum Beispiel Seitan-Schnitzel zu. „Man muss ganz viel mit Gewürzen arbeiten“, sagte Petra Hartmann, die den Kurs mitorganisiert hat. Das Rezept werde ich Ihnen unten in unserer Rubrik "Eat Greener" anhängen. Den Text über das liebevolle Projekt finden Sie hier.
Vergangene Woche haben wir Sie an dieser Stelle gefragt, wie Sie zu einem allgemeinen Tempolimit auf deutschen Autobahnen stehen. In die Kommentarfunktion haben viele von Ihnen geschrieben, es habe nur Vorteile. Einen Nachteil haben Sie dann aber doch noch gefunden. Er lautete: "jammernde Autolobby". Ich lasse das an dieser Stelle einfach mal so stehen und wünsche Ihnen einen guten Start ins Wochenende!
Bleiben Sie hoffnungsvoll! Herzlich, Ihre Eliana Berger
Hofflohmärkte Bayenthal und Raderberg Samstag, 10-16 Uhr Eintritt frei In Bayenthal und Raderberg, die Karte finden Sie auf der Webseite Hier mehr erfahren
Kostenloser Pflanzentausch Sonntag, 12-15 Uhr Eintritt frei, Pflanzen werden kostenlos getauscht Schmitzundkunzt, Richard-Wagner-Str. 8, 50674 Köln Hier mehr erfahren
Flohmarkt Köln-Nippes Sonntag, 11-18 Uhr Eintritt frei, keine Neuware, nur alte Schätze Wilhelmplatz 50733 Köln Hier mehr erfahren
KURZUMFRAGE
Sie haben eben bereits gelesen, was Eltern für ihre veganen Kinder kochen könnten. Aber was, wenn es umgekehrt ist?
Sieht aus wie Brot, wird aber mal Schnitzel. Foto: Julia Reuß
Und hier noch das versprochene Rezept für Seitan-Schnitzel:
Für zehn Schnitzel benötigen Sie: 300g Seitan, 50g Kichererbsenmehl, 25g Hefeflocken, 2,5 TL Salz, 1,3 TL Pfeffer, 1,3 TL Knoblauch granuliert, 1,3 TL Kreuzkümmel gemahlen, 1,3 TL Zwiebeln granuliert und 450 ml Wasser. Für die Panade benötigt man: 250g Weizenmehl, 25g Speisestärke, 2,5 TL Salz, 2,5 TL Paprikapulver edelsüß, 1,3 TL Pfeffer, 0,6 TL Knoblauch granuliert, 450 ml Sojamilch, 37,5 ml Zitronensaft und 250g Paniermehl. Außerdem benötigt man für die Zubereitung etwa vier Liter Wasser und fünf TL Gemüsebrühe-Pulver sowie Öl zum Braten.
Zuerst müssen alle trockenen Zutaten miteinander vermengt werden. Dann das Wasser nach und nach hinzugeben, bis ein Teigklumpen entsteht. Den Teig in eine Rolle formen und zehn Scheiben abschneiden. Die Scheiben kann man nach Bedarf mit den Händen formen. Anschließend das Wasser zum Kochen bringen und Gemüsebrühe-Pulver einrühren. Die Seitan-Schnitzel 30 Minuten in fast kochendem Wasser ziehen lassen, herausnehmen und 15 Minuten abkühlen lassen.
Für die Panade alle trockenen Zutaten bis auf das Paniermehl vermengen, dann Sojamilch und Zitronensaft hinzugeben und alles zu einem glatten, dicklichen Teig verrühren. Das Paniermehl in einen tiefen Teller geben. Die Schnitzel nacheinander in die Panierflüssigkeit und dann ins Paniermehl tauchen und von beiden Seiten in reichlich Öl etwa zwei bis drei Minuten ausbacken, bis sie goldbraun sind. Guten Appetit!
RÄTSEL & SPIELE
Foto: KSTA/Illustration
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Ein Wort - 6 Versuche: Jeden Tag ein neues Wordle.