🤩 Vorfreude auf den MVP des CL-Final FourDie Kieler Fans dürfen sich auf einen tollen Neuzugang freuen. Mit Domen Makuc wird der wertvollste Spieler des Final Four in der Champions League ab dem 1. Juli das THW-Trikot tragen. Führt der Slowene die „Zebras“ zurück in die Königsklasse? | | Joachim Hobke
Sportreporter
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Die „Zebraherde“ ist in alle Winde zerstreut, trotz einer enttäuschenden Saison genießen die Spieler des THW Kiel derzeit ihre wohlverdiente Sommerpause.
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Domen Makuc hatte am 13. Titel des FC Barcelona in der Champions League einen nicht unbedeutenden Anteil und wurde beim Final Four völlig zu Recht zum wertvollsten Spieler (MVP) der Endrunde gekürt. Bei den Siegen der Katalanen im Halbfinale (37:32 nach Verlängerung gegen Aalborg Handbold) und im Finale (37:34 gegen Füchse Berlin) erzielte der 25-jährige Slowene nicht nur jeweils fünf Tore, er glänzte auch mit Spielwitz und vielen Assists.
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Da staunt selbst Welthandballer Mathias Gidsel (links): Der Bald-Kieler Domen Makuc hebt ab und trifft. Makuc war der überragende Spieler des FC Barcelona beim Final Four in Köln.
Foto: Imago/Eibner
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Und vielleicht sind die „Zebras“ mit Makuc bald auch wieder Stammgäste beim Final Four in der Lanxess Arena.
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In den vergangenen drei Spielzeiten hatte es nicht für die Königsklasse gereicht, aber immerhin noch zur Teilnahme am zweitwichtigsten Wettbewerb im europäischen Vereinshandball. Doch in der kommenden Saison dürfen sie sich nicht einmal mehr auf dieser Bühne präsentieren.
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Ob Makuc seinen Wechsel vom amtierenden Champions-League-Sieger zum Nicht-einmal-European-League-Starter schon bereut hat?
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Egal. Ich freue mich jedenfalls, diesen Ausnahme-Handballer demnächst in der Ostseehalle wirbeln zu sehen. Und natürlich auch die anderen „Neuen“ Julian Köster, Vincent Büchner und Jarnes Faust sowie den Rest der „Zebraherde“.
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Dieser Newsletter geht, wie die Handballer, in eine kurze Auszeit. Die nächste Ausgabe gibt es am 14. Juli, also kurz bevor der THW die Vorbereitung wieder aufnimmt.
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Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und gute Erholung,
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dein Joachim Hobke
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Der Gewinner der Saison |
Vor zehn Monaten war der Name „Rasmus Ankermann“ sicherlich nur Insidern bekannt, nun spricht und schwärmt ganz Handball-Deutschland von dem 18-Jährigen. Ankermann ist DER Shootingstar des THW.
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Zu Beginn der Spielzeit 2025/26 hatten die „Zebras“ den A-Jugendlichen, der dem Elite-Kader des Deutschen Handballbundes (DHB) angehört, mit einem Profivertrag ausgestattet. Weil im weiteren Saisonverlauf immer wieder wichtige Spieler im Rückraum ausfielen, erhielt Ankermann viele Spielanteile. Und das Kieler Eigengewächs nutzte die Bühne. In wettbewerbsübergreifend 48 Spielen erzielte der Rechtshänder insgesamt 80 Tore.
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In 48 Spielen erzielte der 18-jährige Rasmus Ankermann (links, im Duell mit Erlangens Marciej Gebala) 80 Tore für den THW Kiel.
Foto: Imago/Eibner
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Die guten Leistungen sind auch Bundestrainer Alfred Gislason nicht verborgen geblieben. Im März lud Gislason Ankermann zu einem Lehrgang mit der Nationalmannschaft ein.
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Der bitterste Moment der Saison |
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Als an diesem 31. Mai um 19.47 Uhr der finale Freiwurf von Eric Johansson an den Armen von Olle Forsell Schefvert im Block der MT Melsungen abprallte, war nicht nur die letzte Chance auf einen Titel dahin. In diesem Augenblick hatte der Rekordmeister auch das Ticket für einen internationalen Wettbewerb verspielt. Keine Champions League. Keine European League.
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In der kommenden Saison werden die Kieler nur in der Bundesliga und im DHB-Pokal gefordert werden. Das gab es zuletzt vor 33 Jahren.
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